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  • Rückenwind und viele Neuigkeiten bei FRANK-PTI


    2016 ist bei FRANK-PTI das Jahr der Bewegung. Die Stärkung des Standorts Birkenau in Deutschland, eine neue Konzernzugehörigkeit, ein neuer Geschäftsführer und ein starkes neues Produkt – mehr „neu“ geht fast nicht. „Das Unternehmen hat viel angepackt und geschafft in diesem Jahr“, stellt Michael Feldle, der neue Geschäftsführer fest. „In erster Linie für unsere Kunden.“ Doch eins nach dem anderen...

    Konzentration auf den deutschen Standort Birkenau

    Zum Anfang des Jahres beschlossen die Verantwortlichen bei FRANK-PTI, die Produktion zentral nach Birkenau in Deutschland zu holen und die Produktionskapazität in Österreich hier zu integrieren. Die Vorteile dieses Vorhabens lagen auf der Hand: Positionierung der Produktion in zentraler Lage in Europa, gute Verkehrsanbindung, ein starkes und eingespieltes Team in Forschung, Entwicklung und Produktion sowie eine umfassendere technische Ausstattung waren entscheidend für eine Konzentration am Standort im Odenwald.

    Michael Feldle: „Wenn wir auch in Österreich nun nicht mehr produzieren: Wir bleiben natürlich mit wichtigen Funktionen vor Ort – wie etwa mit unserem internationalen Service. Von hier aus betreuen wir Österreich, die östlichen Staaten Europas sowie die weltweiten Märkte. Wir werden unseren Kunden auch in Zukunft nahe sein.“

    Gleichzeitig optimiert FRANK-PTI seine internen Abläufe mit verkürzten Abstimmungswegen und schlankeren Prozessen. Das Konzept der kurzen Wege, die geballte Leistung an einem Ort und weniger administrative Aufwendungen geben dem Unternehmen die Chance, sein Potenzial noch einmal zu steigern.

    Der Betriebsleiter von Birkenau, André Heumann, nahm die Koordination und die Organisation des Umzugs in die Hand. Erste Schritte erfolgten im April 2016, der erste Transport traf im Mai im Odenwald ein. Mitte September waren die letzten Lkws unterwegs, Ende September war die Produktion in Birkenau komplett und konnte starten. André Heumann: „Die Mühe hat sich gelohnt. Das Team steht voll hinter dem Entschluss, die Vorteile sind überzeugend und wir können nun konsequent unsere Produktivität steigern.“

    Seit September: Michael Feldle ist neuer Geschäftsführer

    Fast gleichzeitig mit dem Start der gestärkten Produktion nahm Michael Feldle seine Aufgabe als neuer Geschäftsführer des Unternehmens auf. Der 45-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieur, der sein Studium an der FH in Karlsruhe absolviert hat, kann eine kontinuierliche persönliche und fachliche Weiterentwicklung in mehreren weltweit agierenden Firmen der Automobil- und der Automatisierungsbranche nachweisen. Aus dieser aktiven Zeit bringt er viele Jahre Erfahrung als Werksleiter, Geschäftsführer und als CEO mit.

    Als besondere Stärken sieht er selbst seine Erfahrungen im Projektmanagement, in der Entwicklung neuer und innovativer Produkte und Services sowie in der Strukturierung und im Ausbau von Vertriebsorganisationen. Er bringt von seinen bisherigen Karrierestationen umfangreiche Erfahrungen in der Organisations- und Personalentwicklung mit und hat Restrukturierungsprozesse geleitet. Insgesamt trifft sich sein beruflicher Hintergrund bestens mit den Anforderungen, die die Zukunft von FRANK-PTI an ihn stellt. „Ein eingeführtes Unternehmen, überzeugende Produkte, ein großer Plan für die Zukunft – ich freue mich auf diese Aufgaben“, bestätigt Michael Feldle.

    Ein starker Konzern gibt dabei Rückenwind: Die Elof Hansson Group

    Bereits im Jahr 2012 wurde FRANK-PTI in die Elof Hansson Group aufgenommen und weiß damit einen starken Partner hinter sich. Elof Hansson ist eine internationale und finanzstarke Firmengruppe mit Sitz in Göteborg/Schweden, zu der mehrere Unternehmen in den Bereichen Papier und Zellstoff gehören. Sie ist weltweit mit ca. 500 Mitarbeitern aktiv und setzt im Jahr ca. 1 Milliarde US-Dollar um.

    FRANK-PTI gehört zur Industriesparte, in der unter anderem auch Unternehmen arbeiten, die Maschinen und Anlagen für die Verarbeitung von Papier und Zellstoff fertigen. Hier hat das Unternehmen inzwischen einen festen Platz gefunden.

    Michael Feldle zur Konzernzugehörigkeit: „Auf einem umkämpften Markt hat FRANK-PTI mit der Elof Hansson Group einen starken Rückhalt gewonnen. Mit finanzieller Kraft und strategischer Konsequenz sind wir auf dem Weg, unsere Stärken weiter auszubauen und so unsere Marktpräsenz zu verbessern.“

    Ein Beweis dafür: ProbeNet – Industrie 4.0 für das Labor

    FRANK-PTI ist vor allem für hochpräzise Messeinrichtungen und Laborgeräte bekannt. Doch auch in der Digitalisierung spielt das Unternehmen immer mehr seine Erfahrung und seine innovativen Stärken aus. Mit ProbeNet ist es möglich, Messdaten verschiedener Labormessgeräte zu sammeln und sie in das firmeninterne Warenwirtschaftsprogramm zu übergeben. Die Daten können in verschiedenen Formaten – darunter XLS, CSV, PDF – abgespeichert oder exportiert werden. Eine manuelle Übertragung nicht mehr notwendig.

    ProbeNet ermöglicht eine sichere Kommunikation mit den verschiedenen Softwaresystemen im Unternehmen. Der Datenaustausch erfolgt über eine lokale SQL-Datenbank oder über MQTT. Auch Fremdgeräte können mit eingebunden werden.

    Eingesetzt wird ProbeNet inzwischen in zahlreichen Laboren unterschiedlicher Unternehmen. Eines davon ist die Propapier PM1 GmbH in Burg, ein Unternehmen der Papierproduktion innerhalb der Progroup AG. Im Papierlabor wird kontinuierlich die Güte der produzierten Papiere an mehreren Geräten überprüft, vier davon sind in ein ProbeNet-Netzwerk eingebunden. Am Anfang einer Messreihe muss in ProbeNet eine zuvor übergebene Rollennummer ausgewählt werden. Alle Messwerte werden anschließend automatisch erfasst und zur Archivierung und Weiterverarbeitung an die übergeordneten Datenbanksysteme von Propapier zurückgegeben.

    „Die Software läuft einwandfrei. Die Daten kommen gebündelt an einem Arbeitsplatz an und können vor dem Speichern kontrolliert werden. Wir sparen Zeit, da keine händischen Eingaben notwendig sind. Eine sinnvolle Investition, Neuanschaffungen werden wir umgehend mit ProbeNet einbinden“, meint Rudolf Gräfenstein, der Leiter Qualitätssicherung PM1/PM2 bei Propapier zu ProbeNet.